Operative Planung und Beherrschung der Variantenvielfalt

Zahlreiche Anwendungsfälle aus der Praxis zeigen immer wieder, wie mühsam der Umgang mit der Variantenvielfalt nach wie vor ist. Seien es die Prozesse im Unternehmen, die von der Produktvielfalt geprägt sind, seien es die Kosten, die ausufern, oder sei es die ungeheure Datenvielfalt und -komplexität: Die dringend notwendige Transparenz über die anwachsende Produktvielfalt scheint unerreichbar weit weg. Wo soll man da beginnen? Wo ist der Anfang des „roten Fadens, an dem man sich erfolgreich orientieren kann?

Man steht vor einem riesigen Berg  Arbeit und wagt kaum, den ersten Schritt zu tun. Eine Vorsicht, die Zweiflern und Bewahrern Tür und Tor öffnet: Soll man nicht lieber alles beim Alten lassen? Die Geschäfte laufen doch, man hat doch gar keine Zeit, sich um so heikle Themen wie Variantenbereinigung zu kümmern. Nachher werden Kunden abgeschreckt, wenn sie „ihre Produkte nicht mehr bekommen. Das ist doch fatal für den Umsatz!
 
Vorausschauendes Handeln ist gefragt, gerade wenn es einem Unternehmen (noch) gut geht. Aktion statt Reaktion ist das Leitmotiv. Ertragsstatt Umsatzdenken steht im Vordergrund. Ein „lieber nicht dran rütteln führt dagegen nicht nur zu einer zeitlichen Verschiebung des Problems, sondern auch zu seiner Verschlimmerung. Das Problem weicht nicht, es wächst!
 
Den Einstieg zu finden ist bekanntlich am schwierigsten. Gerade hier bildet der Einsatz der geeigneten Methoden und Werkzeuge genau die Brücke, um die Untiefen der „Angst vor dem Lostreten einer „Variantenlawine zu überwinden.